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mein innerer kreis und ich

Mein innerer Kreis ist der unsichtbare Radius von 2 Metern, den ich immer mit mir trage. Seitdem ich in Bilbao bin, schrumpfte eben jener Radius auf magere 50 Zentimeter…wenn überhaupt. Mein innerer Kreis wurde von allen Seiten gefickt und liegt nunmehr in Scherben vor mir. Da ich hier Konfrontationen immer aus dem Weg gehe, weil ich die verbal eh nicht regeln könnte, mache ich ganz natürlich auch immer Platz, wenn jemand direkt auf mich zuläuft und das passiert hier eigentlich ständig. Die Basken haben eine ganz eigen, von Geburt an, genetisch determinierte Art sich zu bewegen. Man könnte auch einfach sagen sie sind Trampel. Das ich in dieses System nicht passe, merke ich besonders daran daß ich ständig irgendwelche gestikulierenden Hände oder Pferdeschwänze ins Gesicht bekomme oder man mir in der Metro auf die weißen Sneaker tritt. Der gemeine Baske tritt, kneift, schubst, drängelt, knufft und macht sich gerne breit. Ansonsten rast er auf einen zu wie die Titanic in voller Fahrt und es bleibt nur noch schnellstmöglich seitwärts zu rudern. Immer zur Seite zu springen ist echt erniedrigend und bringt mich immer voll aus dem Takt. Jüngst besann ich mich jedoch auf meine "Berlin-Härte". Es kann doch nicht sein daß die Hauptstadtbeuge ständig umrennen. Ich ließ es also drauf ankommen und wich mal nicht aus und siehe da, wie bei einem Todesrennen hatte der Baske die Hosen voll und wich im letzten Moment seitlich aus. Olé, die Zeit der eingezogenen Schulter ist hiermit vorbei!
3.12.07 00:32
 


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